Lassen Sie sich inspirieren
Eine Art Storytelling auf Bayerisch. Kleine einheimische Episoden, menschlich, besonders, bedeutsam. Geschichten, die der Alltag macht. Alltägliches, das Geschichte macht.
Nur ein paar Minuten vom Autobahnkreuz A6/A7 entfernt, unweit der historischen Mauern von Rothenburg ob der Tauber, liegt eine Anlage, die unter Kennern als „Perle Mittelfrankens“ gehandelt wird.
Es gibt Momente im Allgäu, da meint man, die Zeit ließe sich biegen. Wenn der frühe Nebel noch in den Senken zwischen Ofterschwang und Fischen liegt und die erste Kugel vom Tee der Sonnenalp fliegt, spürt man ihn noch: diesen Gründermut von 1975. Karlheinz Fäßler brachte damals eine Vision aus den USA mit, die viele für eine Träumerei hielten. Ein hoteleigener Golfplatz mitten in der bayerischen Idylle?
Manchmal braucht es nicht mehr als eine Handvoll Visionäre und eine ordentliche Portion bayerischen Eigensinns, um aus einer landwirtschaftlichen Fläche ein Sportareal zu formen, das heute - 46 Jahre später - als Musterbeispiel für urbane Golfkultur gilt. Wer den Golfclub Olching besucht, merkt schnell: Hier wurde nicht nur Gras gesät, hier wurde Gemeinschaft gepflanzt.
Golf mitten im Nürnberger „Steckalaswald“
Wer im Golf Club am Reichswald abschlägt, merkt schnell: Dieser Platz verzeiht wenig – belohnt dafür umso mehr. Eingebettet in den Nürnberger Reichswald liegt die 18-Loch-Anlage überraschend stadtnah und wirkt doch wie eine eigene Welt.
Hand aufs Herz: Wir Golfer sind einfache Seelen. Wenn der Drive im Aus landet und der Dreiputt an den Nerven sägt, rettet uns oft nur eins – die Aussicht auf eine vernünftige Belohnung im Clubhaus. Seit Anfang März 2026 hat der Golf Club Würzburg dafür eine neue Adresse, die schon beim Aussprechen nach Urlaub klingt: Das „ARTISA“.
Es gibt einen Moment auf dem Weg nach Gut Steinbach, da lässt man mehr zurück als nur die Autobahn. Es ist der Moment, in dem die Straße schmaler wird, sich enger an die Hänge des Chiemgaus schmiegt und das ewige Rauschen des Verkehrs einem leisen Summen weicht. Dem Summen von Bienen auf den Bergwiesen, dem fernen Läuten einer Kuhglocke, dem Wind in den Baumwipfeln. Man fährt nicht einfach nur in ein Hotel, man fährt als Familie in einen anderen Aggregatzustand.
Es gibt Orte, die weigern sich beharrlich, sich dem Tempo der Welt anzupassen. Das Bräustüberl am Tegernsee ist so ein Ort. Ein Ort, an dem das Schwere leicht wird und das Prominente privat. Es ist der erste Sonntag im Februar, ein Nachmittag, an dem das Licht über dem See bereits die Ahnung eines Vorfrühlings in sich trägt, während drinnen im Gebälk die bayerische Gemütlichkeit regiert. Es ist die Zeit für den Neujahrsempfang der EAGLES, eine jener Traditionen, die im Terminkalender der oberbayerischen Gesellschaft so fest verankert sind wie das Amen in der nahen Kirche.